Neujahrsempfang - 20. Januar 2020
Wir laden alle Interessierte zu unserem Neujahrsempfang am 20. Januar 2020 ein. Er findet statt ab 18:30 Uhr in der Vinothek KissVino (Altes Rathaus, Marktplatz 12, Bad Kissingen). Die Stadtratskandidaten von Zukunft Bad Kissingen wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern von Bad Kissingen auf das Jahr 2020 anstoßen. Bei zwanglosen Gesprächen besteht die Möglichkeit die Stadtratskandidaten und deren kommunalpolitischen Ziele näher kennenzulernen. Die Wählergruppierung Zukunft Bad Kissingen freut sich auf zahlreiche Besucher und einen regen Informationsaustausch.

Jetzt im Rathaus unterschreiben

Demokratie ist Vielfalt. Auch Vielfalt hinsichtlich der vertretenen Parteien und Gruppierungen im Stadtrat. Wir von Zukunft Bad Kissingen wollen im nächsten Stadtrat Ihrer Stimme Kraft verleihen. Doch bevor wir dies können, brauchen wir zunächst Ihre Stimme – oder besser gesagt Ihre Unterschrift – dafür, dass wir als Wählergruppierung zugelassen werden. Deshalb unterschreiben auch Sie jetzt, damit wir bei den Kommunalwahlen mit einer eigenen Liste vertreten sein dürfen!

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Themen und Positionen

Eine bewusste Ausrichtung auf eine lebendige Zukunft verstehen wir als Kernelement einer Stadtkultur. Dazu werden wir uns für ein Zukunftsbüro im Rathaus einsetzen, das Runde Tische, Bürgergespräche, Zukunftswerkstätten und Innovationsbörsen organisiert. Ein solches Zukunftsbüro klärt auf, fördert Kreativität, ist bürgernah, sammelt Ideen und entwickelt innovative Projekte. Bad Kissingen muss aufwachen, statt seine Zukunft zu verschlafen.

Wir schlagen vor, dass Bad Kissingen zukünftig zu einer Gemeinwohl-Gemeinde wird und eine kommunale Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Damit sollte sich Bad Kissingen selbst bewerten, inwieweit es Kriterien der Menschenwürde, Solidarität, ökologischen Nachhaltigkeit, sozialen Gerechtigkeit, demokratischen Mitbestimmung und Transparenz in seinem eigenen Verhalten sowohl Lieferanten als auch Geldgebern, den eigenen Mitarbeitern und Mandatsträgern, den Bürgerinnen und Bürgern und ihrem gesellschaftlichen Umfeld gegenüber erfüllt. Daraus ergeben sich dann Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung, so dass Bad Kissingen eine Gemeinde der Förderung des Gemeinwohls und des Vorbildes für andere Gemeinden, aber auch für Unternehmen sein kann. Kriterien der Förderung des Gemeinwohls sollten bei Städtischen Entscheidungen eine wesentliche Rolle spielen.

Als Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk besitzt Bad Kissingen eine besondere Verantwortung für die Gesundheitsförderung seiner Bürger. Es ist dringend erforderlich, ein Präventionsnetz mit allen Engagierten und Beteiligten zu gründen. Als Kurort mit dem Schwerpunkt mental-seelischer Gesundheit braucht es zielführende Maßnahmen und Angebote für die eigenen Bürger zur Resilienzförderung und zu einem gesunden Umgang mit Ernährung und Bewegung. Ärzte müssen unbedingt einbezogen werden, damit dem Rückgang von niedergelassenen Ärzten, der im Landkreis bereits unmittelbar spürbar ist, entgegengewirkt werden kann. Bad Kissingen als Kurstadt sollte Vorbild sein für eine gesunde Stadt und aktiv im „Gesunde Städte-Netzwerk“ mitarbeiten. Dazu ist eine entsprechende städtische Stelle vorzusehen.

Die zunehmende Verstädterung, die zunehmende Digitalisierung, die zunehmende Konsumorientierung und Vereinzelung führen zu einer zunehmenden Entfremdung des modernen Menschen. Bad Kissingen muss seine Chancen nutzen, lebendige und positive Antworten auf die Schattenseiten dieser Entwicklungen zu geben: 
durch die Besinnung und Weiterentwicklung des Dienstleistungssektors, der Arbeitsplätze erhält, wenn woanders durch künstliche Intelligenz und Digitalisierung Arbeitsplätze verschwinden,

durch aktive Förderung naturnaher Erlebnisbereiche, wie naturnahe Wälder zur Besinnung und Entschleunigung, um für den städtischen Alltag einen Ausgleich herzustellen,

durch die aktive Förderung kultureller Begegnungsmöglichkeiten, um der Vereinzelung entgegenzuwirken.

Eine systematische Reflexion der gesellschaftlichen Trends und ihrer unmittelbaren Chancen für Bad Kissingen und der Möglichkeiten zur Balancierung seiner Risiken ist eine große Herausforderung und gleichzeitig auch eine große Chance für die Stadt.

Bad Kissingen muss jünger werden. Es ist dringend erforderlich, die Attraktivität für jüngere Leute zu erhöhen. Es braucht Aktivitäten und Angebote für junge Leute, wie den Stadtstrand, und für Familien. Es braucht eine Förderung von Mehrgenerationen-Projekten, damit Jung und Alt in Bad Kissingen fruchtbar zusammenleben und zusammenarbeiten. Unternehmen und Institutionen müssen über die unterschiedlichen Wertewelten der Generationen (z.B. Generation X, Y, Z) aufgeklärt werden und kreative Ansätze für gemeinsame Aktionen entwickeln, wie z. B. eine „Zeit-Bank“, in der Jüngere und Ältere sich austauschen.

Die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise und die Untätigkeit bei der Bewältigung dieser Krise führen unseren Planeten auf einen trostlosen Weg in Richtung einer zunehmend chaotischen Welt, die die Gesellschaften auf der gesamten Erde zerstören könnte. Auch wir Bad Kissinger haben die Pflicht und Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder eine gesunde und lebenswerte Erde zu überlassen. Die Stadt Bad Kissingen muss eine Klimabilanz erstellen und daraus ein Klimaschutz-Konzept aufbauen und konsequent umsetzen. Bad Kissingen muss Vorreiter beim Natur- und Klimaschutz werden.

Als Kurort hat Bad Kissingen eine besondere Verantwortung für die Erhaltung natürlicher Lebensräume, die Förderung der Artenvielfalt und eine Pflege seiner natürlichen Umwelt. Naturnahe Wälder können bewusst als Erlebnisfelder für eine nicht-entfremdete, sondern unmittelbare und direkte Beziehung zur Natur genutzt werden. Wir werden uns einsetzen Kur- und Heilwälder zu schaffen, um nicht nur Erholung, sondern auch Gesundheitsförderung oder gar therapeutische Wirkungen des Waldes erfahrbar zu machen. Die holzwirtschaftliche Nutzung der Stadtwälder muss daher auf ein minimales notwendiges Maß reduziert werden! Als Transition-Town (Stadt im Wandel) soll Bad Kissingen seinen Teil zur Verhinderung der Klimakatastrophe beitragen.

Bad Kissingen benötigt unbedingt mehr Bürgerfreundlichkeit, mehr Transparenz, mehr Offenheit, mehr Gespräche miteinander statt übereinander, mehr Lösungsorientierung statt Problemorientierung, mehr Augenhöhe in Verhandlungen, mehr Anerkennung und Unterstützung für engagierte Bürger und Unternehmen, mehr Freude aneinander und innere Teilhabe am Erfolg von Projekten und Unternehmen und gegenseitigen Respekt.

Informationen, die die Bürgerinnen und Bürger betreffen, werden wir frühzeitig und umfassend öffentlich kommunizieren. Wir werden unsere politischen Entscheidungen transparent und nachvollziehbar machen. Nur so kann eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bad Kissinger Bürgerschaft erreicht werden.

Neue Vorhaben mit Relevanz werden wir frühzeitig bekanntgeben, um den Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit der Mitsprache und Mitwirkung bei wichtigen Beschlüssen zu bieten. Denn nur so kann ein Miteinander auf Augenhöhe entstehen. Wir werden die Einführung eine Bürgerbeteiligungs-Satzung anstreben.

Es braucht einen aktiven Umgang mit den Leerständen der Innenstadt. Leerstände und ungenutzte Flächen in der Stadt müssen katalogisiert und Kunstschaffenden und Kulturinitiativen für einen „Freiraum auf Zeit“ als Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden. Die regionalen Unternehmen und Gewerbetreibenden sollten aktiver eingebunden werden in die kreative Innenstadtentwicklung. Veranstaltungen auf dem Marktplatz, wie beispielsweise der Weihnachtsmarkt, erfordern völlig neue und
kreative Konzepte.

Die unkommerzielle/kommerzielle Kunst- und Kreativwirtschaft, die Start-Up-Szene sowie die Forschung mit ihren Spin-Offs sehen wir als essentiell für die Zukunft von Bad Kissingen an. Hier müssen die generellen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Kreativität angezogen und gehalten wird. Diese Rahmenbedingungen sollen auch aktiv durch Wirtschaftsförderung begleitet und gefördert werden.

Eine intensive Kooperation mit der regionalen Wirtschaft ist nötig. Nur mit wirtschaftlicher Stärke und verantwortungsvollen Unternehmen können wir unsere Stadt weiterentwickeln. Es braucht eine Vernetzung und offene Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Es braucht eine Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten und Nachbargemeinden auf Augenhöhe, mit dem Ziel gemeinsamer Vorteile sowie der Gestaltung einer erfolgreichen gemeinsamen Zukunft.

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